wirtschaftspanorama.de 19.04.  2014
 
wirtschaftspanorama.de ist ein Onlinedienst für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftswissenschaft. Die Redaktion wertete vom 29. April bis 3. Dezember 2005 führende Tageszeitungen auf gesamtwirtschaftlich relevante Themen aus. Zusammenfassungen der ausgewählten Artikel erschienen werktäglich in einer Presseschau. Alle Ausgaben finden Sie in unserem Archiv.
Presseschau
Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle ist bisher immer die Einleitung zu unserer täglichen Presseschau zur Wirtschaftspolitik erschienen. Die Nachfrage nach diesem Informationsdienst blieb zu schwach, um ein ökonomisch tragfähiges Fundament bieten zu können. Wir mussten die Presseschau deshalb einstellen. Unser Archiv steht Ihnen aber weiterhin zu Verfügung. Es bietet eine Volltextsuche, mit deren Hilfe Sie die Berichterstattung von Mai bis Dezember 1995 in den überregionalen Tageszeitungen nachzeichnen können. Die Datenbank enthält 3500 Zusammenfassungen von Zeitungsbeiträgen.
Finanzmärkte
Absturz wegen Carry Trades unwahrscheinlich
Die größte Gefahr für die globalen Finanzmärkte geht derzeit von Yen-Carry-Trades aus, lautete einmal mehr der Tenor der Medienberichterstattung im Vorfeld des G7-Gipfels am vergangenen Wochenende. Doch unabhängige Marktbeobachter kommen inzwischen zu dem Schluss, dass diese spekulativen Zins-Währungs-Geschäfte nicht zu den befürchteten Turbulenzen an den Kapitalmärkten führen müssen.
Wirtschaftsforschung
Deutschland ist nicht weltklasse
Wie misst man den Erfolg von Ökonomen? Man zählt natürlich. Und zwar wie häufig international veröffentlichte Forschungsarbeiten von anderen Forschern zitiert wurden. Laut einer "Handelsblatt"-Untersuchung wurde der beste deutsche Wirtschaftswissenschaftler immerhin 400 Mal zitiert, schafft es damit aber nicht unter die Top 100 weltweit. Deutsche Wirtschaftsforschung sei also noch nicht international wettbewerbsfähig, konstatiert die Zeitung. Weiteres Untersuchungsergebnis: Die Volkswirte, die man hierzulande am häufigsten im Fernsehen und in den Zeitungen sieht, sind in der Regel nicht diejenigen, die in der Forschung die vorderen Plätze belegen.
Alle Ökonomen-Ranglisten, Untersuchungsergebnisse und einige Porträts führender Forscher hat das Handelsblatt in einem "Spezial" zusammengefasst.
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